Informieren, Planen, Entscheiden – Autonomie und Menschsein im Zeitalter von KI

Selbstbestimmung und Autonomie ist ein wesentlicher Eckpfeiler, den wir Menschen über die Aufklärung errungen haben, um uns aus der Macht von wenigen Herrschenden zu befreien und demokratische Gesellschaften aufzubauen. In diese Gesellschaft drängen seit einigen Jahren mehr und mehr Maschinen. Bisher drängt all dies in unsere Welt und trifft uns mehr oder weniger unvorbereitet. Wir haben den Umgang damit nicht geübt und wissen nicht wirklich, welche Konsequenzen diese Entwicklungen für uns als Individuum oder als Gesellschaft insgesamt bedeuten.

Hat die Macht von KI noch Grenzen?

KI ist in der Lage, gigantische Datenmengen zu analysieren und diese so aufzubereiten, dass wir unsere menschlichen Entscheidungen vermeintlich besser fällen können. Überall dort, wo Entscheidungen ohnehin durch festgelegte Regeln gefällt werden, wird KI menschliche Arbeit ersetzen. Genau davor graut es vielen, weil unklar ist, wo und ob wir eine Grenze ziehen.

Cobots als physische Manifestation von KI

Roboter und Cobots sind die ausführenden Körper für die gerade neu entstehenden KI-Modelle. Die Einführung von flexiblen und KI-getriebenen Cobots als neue Implementierung der bisher absolut deterministischen Roboter wird die nächste große Veränderung für uns Menschen im Umgang, der Begegnung und der Interaktion mit KI sein. Aber wie sieht diese Veränderung wirklich aus?

Die Macht von Informationen und KI auf unsere Entscheidungen

Wer Informationen erschafft oder lenkt, hat Macht über die physikalische und soziale Welt. Während es sich bei diesen Personen vor einigen Jahren noch um Kritiker, Journalisten oder Medienstars handelte, sind es heutzutage faktisch die Algorithmen der großen Big-Tech-Giganten. Entscheidungen werden nicht im Internet gefällt, sondern bis heute in den Köpfen der Menschen. Daran kann selbst Social-Media nichts ändern. Die Frage ist jedoch, inwiefern diese digitalen Medien die Macht haben, unsere Entscheidungen zu beeinflussen.

Realitätsverlust und Blasen als Chance für Unternehmer und Investoren

Man sollte meinen, dass es mindestens einen Punkt gibt, der uns alle eint: die uns umgebende Realität der physischen Welt. Wir können Informationen in Millisekunden auf dem gesamten Planeten verteilen und damit die Kohärenz innerhalb von Gemeinschaften über größere Entfernung erhöhen. Erst dadurch wird es möglich, dass sich Gemeinschaften über größere Entfernungen bilden können. Praktisch führt dies aber nicht zu einer immer höheren Kohärenz einer Weltgemeinschaft, sondern zu einer immer stärker fragmentierten Welt von verschiedenen Informationsblasen.

Warum der Traum von einer Welt ohne Wachstum eine Utopie ist

Immer häufiger liest und hört man Narrative, die Wirtschaftswachstum in einen direkten Zusammenhang mit Umweltzerstörung und CO2-Ausstoß setzen und dabei eine Kausalität unterstellen. Ohne Zweifel ist es absolut erforderlich, dass wir gedankenlosen Konsum in Frage stellen. Aber ist das Grundübel dabei tatsächlich Wachstum?

Was hat Demographie mit Nachhaltigkeit zu tun? 

Es gibt ein paar unbequeme Wahrheiten, über die kein Politiker, Unternehmer und auch keine Zeitung reden möchte. Wir leben als Menschheit im Ungleichgewicht mit unserem Lebensraum, weil es von unserer Spezies einfach zu viele gibt.

„Cradle to Cradle“ – Wirtschaften der Zukunft?

Viele von uns verspüren den Wunsch und die Notwendigkeit nachhaltiger zu wirtschaften und zu leben. Aber wie kann das mit mehr als 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten gelingen? Ein fortschrittlicher und innovativer Lösungsansatz für eine nachhaltige Entwicklung der Zukunft ist das Konzept von „Cradle to Cradle“. Durch C2C können Technologie und Wirtschaft in neuer und geschickter Form verbunden und weiterentwickelt werden.

Impact X – Tina Dreimann

Heute zu Gast bei Impact X: Tina Dreimann, Gründerin von better ventures, Unternehmerin und Investorin.